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Über die Selbstlosigkeit

83.08.09ZM-Selbstlosigkeit-M:Eva

Wie werde ich ein wirkungsvolles Mitglied im Heilsplan?

 

Ein Mensch kann kein wirkungsvolles Mitglied im Heilsplan sein, wenn sein Alltag im Widerspruch dazu steht. Sobald ein Mensch auch bei positivem Wirken auf Dankbarkeit wartet, ist er noch anfällig und bindet geistige Kräfte bis zum Moment des Ausgleiches.

  


 

 

Liebe Geschwister!

Ihr seid schon so weit in das Wissen um die universellen Gesetzmäßigkeiten eingeführt, dass Ihr es euch im täglichen Leben nicht mehr leisten könnt, auch nur eine Sekunde unachtsam zu sein! Liebe Geschwister, Ihr habt es schon oft gehört, aber ich möchte es noch einmal wiederholen: geistiges Wissen, das im Alltag nicht gelebt wird, wird zur Schuld! Eine Schuld, die euch lähmen und mit neuen Bindungen an eine Ebene fesseln würde, der Ihr eigentlich entwachsen wollt.

 

Ihr könnt keine wirkungsvollen Mitarbeiter im Heilsplan unseres Meisters werden, wenn euer Alltag im Widerspruch dazu steht. In euch kommen Gedanken und Wünsche auf, doch lieber dieser oder jener zwischenmenschlichen Verpflichtung auszuweichen, um mehr Zeit für die scheinbar wichtigere Beschäftigung mit geistigen Themen zu haben. Eure primäre Aufgabenstellung ist jedoch euer Alltag. Erst wenn diese wirklich abgeschlossen ist, dann darf der freiwerdende Raum dafür verwendet werden. Niemals darf die Beschäftigung mit dem Geistigen zur Flucht werden, denn sonst werdet Ihr für diejenigen Geister unglaubwürdig, die Einblick in euer Leben erhalten sollen, um daraus zu lernen. Ihr würdet denjenigen Teil des Heilsplanes, der mit eurer Hilfe geleistet werden könnte, gefährden und in seinen Grundfesten erschüttern. Ich hoffe, Ihr nehmt meine ernsten Worte mit der ganzen Tragweite ihrer Bedeutung in euch auf, damit euer Bemühen um die Verwirklichung und Umsetzung des einmal Erkannten nicht erlahmt.

 

Ihr wünscht euch, in der Welt der vollkommenen Geistwesen leben zu dürfen. In der Welt, in der jedes Wesen das andere wichtiger nimmt als sich selbst und jedes sich liebend dem anderen verschenkt. In einer Welt, in der es keine Existenzangst und keine Sorge um das "Ich" gibt und jedes geistige Wesen in kosmischer Breite fühlt und denkt. Fehler, die auch in diesen Bereichen noch unterlaufen, werden von den anderen nicht als verletzend empfunden. Im Gegenteil, es wächst dann die Zuwendung zu dem Betreffenden, der ja unter diesem Fehler leidet.

 

Diese Stufe kann auch auf der Erde realisiert werden. Sie ist ein notwendiger Entwicklungsschritt für die Erdenbewohner. Glaubt mir, liebe Geschwister, es ist gar nicht so schwer, wenn man erst einmal den Anfang gemacht hat. Versucht es einmal - wenigstens einige Wochen - dann werdet Ihr die Auswirkungen spüren und sie nicht mehr missen wollen. Natürlich würde es euch in den reinen Welten sehr viel leichter fallen, gute oder wenigstens bessere Geschöpfe zu sein als Ihr es hier seid. Die Widrigkeiten dieser Erde sind aber eure Lernmöglichkeiten und euer Prüfstein. Was euch hier begegnet, ist genau für euch bemessen, so wenig dies euch auch in manchen Momenten einleuchten mag.

 

Ihr kennt das große geistige Gesetz, wonach jedem Geschöpf für alles, was es andern tut, von diesem ein Ausgleich zusteht. Wohl steht es in eurer Freiheit, dieses Recht zu verschenken, aber bitte nehmt dies ganz tief in euch auf: Solange Ihr bei all Euren Tätigkeiten auf eine Resonanz wartet, und sei es auch nur die Erwartung einer Dankbarkeit, solange Ihr euer Sein und euer Tun danach beurteilt, was von den Menschen auf euch zurückkommt, solange, liebe Geschwister, seid Ihr noch anfällig. Solange Ihr für eine positive Handlung eine Resonanz des Menschen erwartet oder auch nur erhofft, solange bindet Ihr diese geistigen Kräfte, die Ihr freigesetzt habt, bis zu dem Moment des Ausgleiches. Nur wenn Ihr sie innerlich wirklich freigebt, kann im Rahmen des Heilsplans viel mehr bewirkt werden, und Ihr werdet frei von karmischen Bindungen. Der andere braucht euch nicht mehr zu danken, und so seid Ihr beide nicht mehr aneinander gebunden. So herrlich unter vollkommenen Wesen eine persönliche Verbindung ist, so kann sie unter unvollkommenen Wesen leicht zu einer Ankettung werden. Bedenkt, dass Ihr es, ganz gleich auf welcher Ebene, mit gefallenen Geschwistern zu tun habt. Und gerade deshalb ist eine zu enge Bindung in Bezug auf Freundschaft und in der negativen Form der Abhängigkeit voneinander in dieser Welt gefährlich.

 

Die Kontakte, die Ihr bewusst oder unbewusst pflegt, gehören zu drei Ebenen. Die erste Ebene sind die Menschen, denen Ihr begegnet. Aus der zweiten Ebene erhaltet Ihr Euren Schutz und eure Führung. Dieser Kontakt wird durch den Heilsplan gewährleistet. Aber auch er ist - das ist wichtig für eure Entwicklung - in einem Punkt labil. Nicht nur Ihr lernt, auch alle eure Schutz- und Helfergeister lernen und entwickeln sich mit euch, d.h. sie erfüllen ihren Dienst im Auftrag Gottes nach ihrem besten Wissen und Gewissen. Von der Struktur her sind es ebenfalls Geister, die im Aufstieg begriffen sind. In der dritten Ebene begegnet Ihr den unwissenden und böswilligen Geistern, die teilweise ein gerütteltes Maß karmischer Rechte an euch haben, die aber bei einem selbstlosen und erwartungsfreien Dienen so gewandelt werden können, dass ihnen diese Rechte zugute kommen. Zugute in der Art, dass sie sich nicht an euch austoben und gegebenenfalls ihre Rechte überschreiten können, sondern, dass ihre Rechte an euch, von Gott in Liebe gewandelt, ihnen zur Erleuchtung werden. Liebe Geschwister, merkt es euch, nicht nur für euch, sondern für alle, denen Ihr im Irdischen wie im Geistigen begegnet: Verlassen kann man sich in letzter Konsequenz nur auf Gott und seine leitenden Gesetze.

 

Die Geister dieser dritten Ebene machen nichts lieber, als Handlungen oder auch Gedanken und Worte, die im Positiven gemeint sind, abzuschwächen und zu verdrehen, um so Missverständnisse unter den Menschen zu schüren. Wenn dann bei einem Menschen die Enttäuschung über das scheinbare Versagen und Misslingen des doch so guten Wollens einsetzt, dann werden aus dieser dritten Ebene die Geister der Verzweiflung auf diese Menschen angesetzt, um sie wieder in die Tiefe hinunterzuziehen.

 

Und Ihr liebe Geschwister, baut einen Schutzwall gegen diese dritte Ebene auf, indem ihr euch bemüht, unabhängig zu sein. Seht in eurem positiven Wollen und unablässigen Bemühen das Wesentliche und sendet es aus als Ausdruck eurer Liebe zu Gott und den Mitmenschen und fragt nicht nach der Wirkung und der Rückkopplung auf euch. Liebe Geschwister, behaltet eure geistige Freiheit. Legt keine neuen Bindungen mehr, indem Ihr nach dem so viel zitierten Gotteslohn fragt. Das Handeln in der Gesetzmäßigkeit wirkt sich automatisch aus, und Ihr könnt zu Gnadenspendern werden, wenn Ihr euch um völlige Freiheit bemüht. Ich meine mit "Freiheit" nicht Gesetzlosigkeit, sondern Freiheit in der Unabhängigkeit von Anerkennung. Denn diese Kräfte werden dann frei. Sie sind nicht gebunden, und da es eure Leistung ist, könnt Ihr sie auch verschenken. Es wird in euch jeder Anklang von Einsamkeit weichen und einmünden in das Bewusstsein der allumfassenden und tragenden Geborgenheit in Gott. Aber Ihr müsst diesen Schritt tun, in allen Einzelheiten. Ihr müsst täglich euer Denken und Empfinden überwachen, um die Fesseln wieder zu lösen, die Ihr euch aus irgendwelchen Gründen selbst angelegt habt.

 

Liebe Geschwister, betrachtet einmal einen Apfelbaum. Er schenkt seine nahrhaften Früchte jedem, der sie nimmt. Er fragt nicht danach, ob er ein Gefühl der Freude, ein Gefühl des Dankes oder ähnliches erhält. Ihn solltet Ihr euch zum Vorbild nehmen, damit euch die gegensätzlichen Kräfte nicht zu sehr in die Flanken rennen können und Ihr euch abzuschirmen und zu stabilisieren vermögt. Es ist ein Akt der Demut, die Früchte, die man bringt, Gott zur Verwertung zu überlassen. Wenn Ihr also wirkungsvoll im Heilsplan stehen wollt, dann versucht alles abzubauen, was für die gegensätzlichen Kräfte dieser dritten Ebene eine Angriffsfläche darstellt. Was ich euch hier darlege, kann von euch nur dann richtig aufgenommen werden, wenn Ihr in früheren Zeiträumen, ohne dieses Wissen, bewiesen habt, dass euer Denken, Fühlen und Handeln von einer tiefen Liebe zum Mitmenschen getragen ist.

 

Dieses liebende, selbstlose Geben darf aber nicht unkontrolliert und gedankenlos sein. Ihr müßt überlegen, welche Reaktionen Ihr damit auslösen werdet. Aufgrund eurer Kenntnis geistiger Gesetzmäßigkeiten tragt Ihr einen Teil der Verantwortung nun schon mit. Doch seid da nicht allzu ängstlich. Vieles, was Ihr sagt und wie Ihr handelt, aber nicht richtig überschauen könnt, wird von geistiger Seite korrigierend beeinflusst. Mit der Zeit werdet Ihr lernen, auf Inspirationen zu achten, damit Ihr in der Zusammenarbeit mit Euren Schutzgeistern immer konzentrierter und gezielter wirken könnt. Lernt in der Meditation die positiven und aufbauenden Energien in euch aufzunehmen und seid wachsam. Die zukünftigen Zeiten werden nicht einfach sein.

 

Ich hoffe, ich habe nicht zu ernst mit euch gesprochen. Ich spüre, Ihr habt erkannt, dass Ihr wirklich hart und konsequent an euch arbeiten müsst, und so möchte ich all die Liebe unseres Heilandes und Meisters übermitteln, die Ihr fähig seid aufzunehmen und weiterzutragen. Die Entwicklung der Erde geht in eine entscheidende Phase. Jeder, aber auch wirklich jeder wird gebraucht.

So grüße ich euch in seiner ganzen Liebe.

Gott zum Gruß und Jesu Heil.

 

 

 

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