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Erringen von Erfahrung

84.09.18ZM Erringen von Erfahrungen M:Gerda

Nicht gelebtes geistiges Wissen geht nach dem Tod verloren.

 

Geistiges Wissen kann nur dann hilfreich sein, wenn es im Alltag umgesetzt wird und diese Erfahrung unauslöschbare Spuren in der Seele hinterlässt. Diese Spuren müssen so tief sein, dass sie auch dann halten, wenn Veränderungen oder gar Einschränkungen in das Leben treten. Wenn Wissen nicht mit allen Konsequenzen gelebt wird, geht es nach dem irdischen Tod verloren und steht in der nächsten Inkarnation nicht mehr zur Verfügung.

 


 

 

Gott zum Gruß und Jesu Heil!

Liebe Geschwister, Erkenntnisse bekommt Ihr nicht geschenkt. Dies ist an sich eine Binsenweisheit, was sich sogar in euren Sprichwörtern widerspiegelt. Sie soll heute Abend Gegenstand unserer Betrachtung sein.

Erkenntnisse müssen errungen und erkämpft werden. Von unserer Seite her wird alles getan, um Euch viele Lernmöglichkeiten und Chancen zu geben. Es liegt aber an euch, dass das Erlebte auch zur Erkenntnis wird. Es ist gut, wenn Ihr euch immer wieder kontrolliert und fragt: "Habe ich die Lektionen des Tages verstanden, habe ich sie auch in mein Innerstes als Erfahrung hineingelegt oder war ich froh, etwas Unangenehmes schnell wieder vergessen zu dürfen?" Es ist gut, wenn Ihr für das, was Ihr erfahren habt immer wieder ein Resumée zieht.

Lernt lieber langsam und sicher als schnell und oberflächlich. Nur das, was hier auf der Erde in eure innerste Tiefe vorgedrungen ist, das bleibt euch auch nach dem irdischen Tod erhalten. Das was ihr an der Oberfläche nur mitbekommt, geht Euch wieder verloren, weil es euch nicht geprägt hat. Es ist dann so wie ein Kreidestrich auf einer Oberfläche, der sehr leicht mit dem Schwamm der Zeitveränderung, der Raumveränderung oder einfach infolge neuer Interessen wieder gelöscht wird. Dieser Kreidestrich hatte nichts an dem Untergrund verändert, auf den er gezeichnet wurde.

Es geht in der Entwicklung eines Menschen nicht darum, schnell vorwärts zu schreiten, sondern das gänzlich zu verwerten, was er fähig ist aufzunehmen. Ihr solltet hier beispielhaft sein gegenüber den Geschwistern, die nur sammeln und sammeln. Sie haben Hunderte von Büchern über die gleiche Angelegenheit gelesen, aber trotzdem hat sich nichts in ihrer Tiefe geändert, weil es sie nicht geprägt hat. Diese Geschwister glauben, wenn man gut zuhört und viel liest, dann ist es auch in der Seele festgehalten. Das ist aber ein großer Irrtum. Wissen kann nur dann hilfreich sein, wenn es im Alltag umgesetzt wird und diese Erfahrung unauslöschbare Spuren in der Seele hinterlässt. Diese Spuren müssen so tief sein, dass sie auch dann halten, wenn Veränderungen oder gar Einschränkungen in das Leben treten.

Probleme, Krankheiten sind Resonanzen zu dem, was man geistig und seelisch aufgebaut hat. Auch das Alter ist nicht etwa eine Krankheit oder Schwäche! Alter ist nur ein Konzentrat dessen, was ich gelebt habe. Es ist so wichtig, liebe Geschwister, dass Ihr euch Gedanken macht über alles, was Ihr an Wissen und Erfahrungen jeden Tag erhaltet. Zu eurer Hilfe könnt Ihr euch Notizen machen und euch dabei von verschiedener Seite her einmal befragen, wie Ihr in den Begegnungen des Tages reagiert habt, was ihr gesagt habt oder was ihr empfunden habt. Fragt euch: "Habe ich das, was ich eigentlich weiß auch konsequent umgesetzt?". Liebe Geschwister, wenn Ihr etwas nicht mit allen Konsequenzen begriffen habt und umsetzt, dann ist es nicht in eure Tiefe vorgedrungen und Ihr werdet es wieder verlieren. Vielleicht wisst Ihr noch einiges nach Eurem irdischen Tod, aber spätestens in der nächsten Inkarnation steht es nicht mehr zur Verfügung und ist endgültig verloren.

Es ist einfach zu schade für diese wertvolle Zeit und zu schade für das, was euch im Übermaß von uns und unseren geistigen Geschwistern geschenkt wird. Liebe Geschwister, wer so viel bekommt, sollte versuchen, so viel wie möglich davon in seine Tiefe vordringen zu lassen. Denn nur so kommt ihr weiter und seid fähiger, im Heilsplan zu wirken. Liebe Geschwister, wir brauchen für den Heilsplan Christi Mitarbeiter. Und ein Mitarbeiter von Christus zu sein heißt: All das, was auf euch zukommt, verwerten und um Erkenntnis ringen. Das allein ist der Wert den ihr habt und den euch auch niemand mehr wegnehmen kann. Wenn ihr jedoch etwas gelesen habt und habt es nach einigen Tagen oder Wochen wieder vergessen oder müsst nachschauen, dann war es noch nicht mehr in euch, dann ist es nicht spontan abrufbar. Wenn Ihr euch aber so damit beschäftigt dass ihr jederzeit sagen könnt: "Ja, ich habe diesen Artikel gelesen, und ich weiß was damit ausgesagt wurde", nur dann ist es wirklich in euch. Auch wenn kompliziert gestellte Fragen dazu kommen, müsst ihr es abrufen können. Wenn ihr nur sagen könnt, ja, da hat es mal so einen Artikel über die Demut gegeben, aber so genau erinnere ich mich nicht mehr daran, liebe Geschwister, dann habt ihr es euch nicht erarbeitet, dann habt ihr es aufgesogen, so wie man Luft holt, um es beim nächsten Atemzug wieder abzugeben. Wir wünschen uns so sehr, dass dieses bei euch nicht passieren wird.

Ich freue mich, dass ich das euch heute sagen konnte und auf die weitere Gemeinschaftsarbeit von hüben und drüben. Ich bin mir sicher, dass wir vieles gemeinsam aufbauen können und wir euch Anregungen zu Neuem geben können. Wichtig ist: euer Wollen und eure Ernsthaftigkeit, dies alles in die Tat umzusetzen. Ich grüße euch in Freundschaft und der Liebe Jesu Christi.

Gott zum Gruß und Jesu Heil.

 

 

 

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Selbstlosigkeit
Schüler zweier Welten
Nächstes Leben
Variation und Extrem
Gebet
Bittgebet
Heiliger Geist
Mission Christi
Heilsplan Christi
Jesus am Ölberg
Zusammenfassung