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Der Energiekreislauf im Universum

82.01.16AU

Bericht eines Buddhisten

 

Alle von Gott ausgehende Energie fließt zum Geschöpf und von dort wieder zu ihm zur Verwandlung zurück. Bei Wiederverwendung der ungewandelten Energie durch ein unvollkommenes Geschöpf, wird dessen Bereich immer unharmonischer. Dies ist der Egoismus, die größte negative Kraft im Universum.


 

 

Ich grüße euch in der Liebe unseres Meisters und in der Kraft unseres gemeinsamen Schöpfers. Gepriesen sei der Schöpfer, gesegnet sei der Meister, der seine Botschaft auf diesen Planeten trug. Gesegnet seien auch die, die ihm vorangingen im Werk, damit sein Werk gelingen kann. So will ich euch berichten von meinem Meister Gautama Buddha, dem Meister so vieler Mönche und Schüler. Auch er sei gepriesen als ein Erleuchteter und Diener des Herrn.

 

Ihr lieben Erdengeschwister, Ihr wißt, daß viele Religionen diese Welt tragen. Es ist jene Kraft, die eine Grenze zieht zwischen dem gegensätzlichen Wirken und dem lichten Wollen. So hat auch unser Meister Gautama Buddha vor geraumer Zeit diese Erde betreten, um dem Herrn und Meister dieses Planetensystems den Weg zu bereiten. Seine Aufgabe war es, in den Menschen die Sehnsucht nach Frieden und nach Glück wieder wachzurufen.

 

Ihr werdet euch vielleicht fragen, warum man diese Sehnsucht denn erst wachrufen muß. Liegt sie denn nicht in jedem Menschen? Nun, das war einmal so, als wir noch in der Vollkommenheit des Vaters weilten. Dann aber, als wir uns von der Harmonie aus freiem Willen lösten, änderten sich auch unsere Interessen und Neigungen. Unsere Vorstellung vom Sinn des Lebens wandelte sich und zielte auf den Punkt, der wir selbst sind. Wir sahen uns selbst immer mehr als Wichtigstes und als Mitte. Dadurch entstand das, was Ihr heute als Egoismus bezeichnet. Der Egoismus ist die größte negative Kraft, die es in der Schöpfung gibt. In dem Moment, in dem ein Geist sich selbst in den Vordergrund stellt, sein eigenes Schaffen und Wirken als das Wichtigste ansieht, hat er den ersten Schritt heraus aus der Gemeinschaft und hin zum Alleinsein in der Disharmonie getan. Aber warum muß denn Egoismus gleich auch Disharmonie sein, könntet Ihr euch fragen.

 

Es gibt ein großes geistiges Gesetz. Dieses Gesetz besteht darin, daß alle Energie, die von Gott dem Schöpfer ausgeht, die Geschöpfe durchströmt und von dort wieder zu ihm zurückfließt. Die Schöpfung im Ganzen ist wie ein Perpetuum Mobile, in dem kein Quäntchen Energie verloren geht sondern nur gewandelt und neu geformt wird.

 

Und so durchbricht dasjenige Mitglied der Gemeinschaft diese energetische Kette, das seinem eigenen Willen gänzlich folgt und sich aus der Gemeinschaft löst. Dieses Durchbrechen führt dazu, daß sich am Anfang die Energie in ihm staut und er dadurch scheinbar in der Lage ist, Dinge zu schaffen, die er in der Gemeinschaft nie zu schaffen imstande gewesen wäre. Dies ist einer der Punkte, der euch bekannt sein muß, wenn Ihr verstehen wollt, warum es überhaupt zu dieser Loslösung von Geistern aus der göttlichen Harmonie und zum Geisterfall kam. In dem Moment, indem es dem Geist gelingt, die göttliche Energie und Kraft ganz auf sich zu konzentrieren, sich aus dem Energiefluß auszuschließen, wird er in die Lage versetzt, Unvorstellbares zu leisten. Seine Schöpfungen gewinnen scheinbar an Gottähnlichkeit, und er selbst steht immer mehr im Kraftfeld dieser ungeheuren Energie. Er beginnt sich selbst als Gott und als Schöpfer zu sehen und läuft in kürzester Zeit Gefahr, den Unterschied zwischen sich und dem Schöpfer selbst nicht mehr zu erkennen. Er sieht sich selbst als Gott, und Gott, seinen eigentlichen Schöpfer, vielleicht noch als einen ihm Gleichgestellten, nie mehr aber als einen ihn Führenden und Leitenden.

 

Dieses Stadium haben wir alle als gefallene Geister durchlaufen. Es war anfangs ein faszinierendes Stadium. Denn all unser Wissen konnten wir nun ohne Rücksicht auf andere in die Tat umsetzen. Unser Schaffen war von einer Eindruckskraft, wie wir sie selbst vorher nie gesehen hatten. Die Reife unseres Geistes erzeugte immer größere, immer verblüffendere Werke. Davon beeindruckt schien unser Wollen keine Grenze zu finden.

 

Aber bald geschah etwas, das immer dann passieren muß, wenn ein Geist nur für sich selbst schafft und nicht abgibt: Die Energie reflektiert sich in ihm selbst wie in einem Spiegelzimmer. Die Stellung und die Form der Spiegel, welche die Strahlen verändern und modifizieren, stellen den Geist selbst dar. So ist die Unreinheit und Unvollkommenheit seiner eigenen Persönlichkeit jenes Energiefeld, jene Kraft, die zu einer Verlenkung und Veränderung der Strahlen führt. Und so verändert sich der Geist durch sich selbst. Und da er als solcher nicht vollkommen ist, muß auch das, was er gestaltet, in der Reflexion von mal zu mal unvollkommener werden. Denn jedes Werk trägt die Unvollkommenheit seiner eigenen Person. In jeder weiteren Fortsetzung multipliziert sich die Unvollkommenheit.

 

Dieser Punkt ist in seiner Gänze dann erreicht, wenn der Geist in sich selbst gebannt, in den tiefsten materiellen Welten und dichtesten Sphären gebunden ist. Er braucht nicht dort hingetragen oder hingeführt werden, nein, er selbst verdichtet sich so, daß er nur an diesem Ort eine Aufenthaltsmöglichkeit und eine Wohnstätte findet. Auch euer Planetensystem trägt in sich alle sieben Verdichtungsstufen. Diese Rückentwicklungsebenen waren am Anfang zunächst nur Fallstufen oder Abentwicklungsstufen. Unzählige Sphären wurden von den liebenden Geschwistern in den verschiedenen Verdichtungsstufen geschaffen. Diese Geschwister ahnten und rechneten voraus, welche Verdichtungsvariante sich bei jedem Einzelnen ergeben wird und wie nun der Planet aussehen müßte, damit jeder eine Heimat und Lernmöglichkeit vorfinden kann. Das ist genauso, wie wenn Ihr heute irgendwo in einer lebensfeindlichen Wüste eine Oase bauen würdet, in der es ausreichend Wasser, Lebensmittel und Häuser gibt. Ihr baut diesen lebensspendenden Ort, weil Ihr wißt, daß bald Geschwister von euch aufgrund des Weges, den sie gehen, an diesem Platz vorbeikommen werden. Hier sollen sie Ruhe, Besinnung und lebensnotwendige Erholung finden können.

 

So ist nur Liebe und Hilfsbereitschaft der Motor für die Gestaltung der verschiedensten Heimatsphären gewesen. Im Ursprung waren diese Heimatsphären zwar derb materiell, aber dennoch von einer vollkommenen Grundcharakteristik bestimmt. Was Ihr heute auf dieser Welt bei den kleinsten Lebewesen bis hinauf zur Krone der Schöpfung als Krankheit, Not, Leid und Disharmonie kennt, ist das zerstörende Werk derer, die dann von diesem neuen Heimatplaneten Besitz ergriffen. Dieses Bild wird euch gezeigt in eurer Heiligen Schrift, und es wird auch in unserer Schrift erwähnt: Es ist der Augenblick, in dem der Mensch nach dem Apfel der - nennen wir es Selbstverwirklichung - greift. Nicht der durch die Natur vorgegebene und vorgeplante Weg der Entwicklung, sondern ein eigener Weg löst das Geschöpf erneut aus der liebenden Kraft, die ihn zurückführen will. Und so wird aus dem Paradies Erde der Planet Chaos, wie er heute bei uns heißt.

 

Und Ihr, liebe Geschwister, müßt auf dem Planeten Chaos leben. Er ist im Augenblick Ausdruck eurer adäquaten, selbsterarbeiteten Schwingungsform. Ihr lebt aber auch auf diesem Planeten, weil Ihr in der Lage seid, göttliche Liebeskräfte an diejenigen weiterzugeben, die heute an der Grenze stehen zwischen der Verdichtungsform dieser Erde und der des nächst tieferen Planeten. Es ist keine Strafe, was die nächste Zeitenwende bestimmt, sondern eine notwendige Gesetzmäßigkeit. Sie soll alle auf eurer Stufe vor der Derbheit derer schützen, in deren Herzen nur der krasse Egoismus schwingt. Diese Menschen werden bald auf der Schwingung und Dichte dieses Planeten keine Heimat mehr finden können. Sie werden hier sterben, um in der noch dichteren Stufe des nächsten Planeten wieder geboren zu werden.

 

Denkt immer an die Ursache allen Übels: an den Egoismus. Und wehe dem, der je den Weg der Selbstverwirklichung ergreift. Er ist irregeführt und zum Narren gehalten. Bedenkt was das heißt: "Sich selbst verwirklichen", wenn man selbst noch unvollkommen ist! Was wir aber können sollten, ist die Vollkommenheit des Schöpfers in uns zum Durchbruch zu bringen, seine Meisterschaft nachzuahmen durch die Liebe, die er uns täglich neu schenkt. Nun werdet Ihr euch fragen, wie ich, der ich eindeutig Buddhist bin, genau das Gegenteil von dem sagen kann, was meine Lehre heute verbreitet.

 

Ihr sprecht von Christus und von Satan als seinem Widersacher. Doch meint Ihr denn nicht, wenn ein Meister wie der unsere, der hochgeachtete Gautama Buddha, diese Welt betritt, daß nicht auch für ihn einer da ist, der versucht, sein Werk zu hemmen und zu blockieren? Ja, es hat ihn gegeben, und er war inkarniert wie der Meister selbst. Er ist sogar eine zeitlang sein Schüler gewesen. Er versuchte später die Mönche zu verführen und zu verleiten. Er ist es heute, der die Schar derer anführt, die nur mit dem Munde dem Meister folgen und mit dem Herzen dem Chaos dienen. Betrachtet eure eigene Religion und schaut, wieviel von dem, was der Meister sagte, bei euch Wirklichkeit ist. So dürft Ihr euch auch nicht wundern, wenn es bei noch unreiferen Menschen eine noch geringere Zahl ist, die das wahre Wort des Meisters Gautama Buddha erkannt haben. Das heißt aber nicht, daß sein Werk verloren wäre. Es sind doch viele gewesen, die den Sinn seines Werkes erkannt haben. Ich denke dabei an Konfuzius, der einstmals einer seiner engsten Jünger war. Er hat als Vorreiter von Johannes dem Täufer Christus mit den Weg geebnet. Sie alle sind vereint in dieser Zeit, in der alles um die Erde ringt, in der sich alles fragt, ob aus dem Planeten Chaos nun bald ein Planet des Friedens werden wird, und alles zittert und bangt um die unumgänglichen Reinigungsphasen, die der Planet nun durchlaufen muß. Alle wünschen, daß es den irdischen Geschwistern gelingen möge, sich soweit der Gotteskraft zu öffnen, damit die Stürme des Chaos an ihnen vorbeiwehen werden.

 

So segne euch der Allmächtige, der Schöpfer des Lichtes, der Schöpfer der Reinheit und Vollkommenheit.

 

Sein Wille geschehe.

 

 

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