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Denken, Fühlen und Handeln


82.08.22 BO: DENKEN - Medium Eva - 88

Das Umsetzen von erkannten Werten

 

Erkannte Werte und das Handeln danach klaffen bei Menschen oft auseinander. Jedes negative Empfinden schafft eine Bindung an den Bereich, dem man eigentlich entrinnen möchte. Negative Bindungen werden nur durch Liebe gelöst.

    


 

 

Gott zum Gruß und Jesu Heil!

Ich grüße euch liebe Geschwister mit der Liebe all derer, die um euch sind. Sie sind mit dem ganzen Einsatz ihrer Liebe und Fähigkeiten um euch bemüht. Ich erfülle ihnen einen Wunsch, indem ich euch einige Dinge nahelege, die sie euch nicht selbst sagen können, um nicht in Euren freien Willen einzugreifen.

 

Liebe Geschwister, es wird nun wirklich ernst. In diesen Zeiten stehen alle Menschen und auch Ihr hier vor einer Weichenstellung. Ihr habt euch zu entscheiden, welchen Weg und welche Richtung Ihr einschlagen wollt. Jeder von euch erhält soviel Impulse und Hilfestellungen, sei es durch die Art, wie euer Leben geführt wird oder durch die scheinbar zufälligen Begegnungen die Ihr haben dürft. So müsstet Ihr eigentlich erkennen können, was die wahren und wertvollen Dinge sind.

 

Auch die kleinste Handlung aus Liebe hat Ewigkeitswert, geht im Verlauf der Zeiten nicht unter und verfällt nicht der Vergänglichkeit, auch wenn Ihr durch die irdisch bedingte Begrenztheit vieles nicht im Gedächtnis behaltet oder die Folgen nicht überseht. Dagegen verstärkt jede negative Schwingung das Kraftpotential des Gegensatzes. Es ist ein Widerspruch in sich, wenn jemand sagt, er will dem Nächsten helfen, und gleichzeitig sind seine Gefühle nicht frei von irgendwelchen negativen Anklängen. Die Überlagerung dieser Schwingung verdirbt natürlich jeden positiven Ansatz.

 

So ist es unendlich wichtig, sich selbst zu kontrollieren, sich selbst im Auge zu behalten und alle negativen Ansätze zu neutralisieren. Ich kann es nicht deutlich genug sagen: Jedes negative Empfinden schafft eine Bindung an den Bereich, dem man eigentlich entrinnen möchte.

 

Negative Bindungen werden nur durch Liebe gelöst. Liebe bedeutet im weitesten Sinn: Abstoßen alles Belastenden, für sich und für den Nächsten. Bedenkt doch, was es bedeutet, wenn ein Geschöpf dem innersten Sehnsuchtsfunken folgend durch den Heilsplan geführt wird, sich ein Stück weit entwickelt und dann immer wieder aufs Neue den subtilen Heimtücken gegensätzlicher Kräfte verfällt. Die einen fallen durch Eifersucht, die anderen durch Neid; wieder andere fallen durch Hass oder auch einfach durch Freudlosigkeit.

 

Genauso wenig, wie Ihr die Finsternis vertreibt, indem Ihr versucht sie wegzublasen, genauso wenig entkommt Ihr dem Negativen, wenn Ihr euch auf Negatives einlasst. Ihr könnt euch nur aus der Stufe der Erde herauslösen, wenn Ihr die Dinge, die der Erde als Teil des Himmels gegeben sind, in euch aufnehmt und sie euch zu eigen macht. Dazu ist das Leben als Mensch nämlich da, das Empfinden für Harmonie und Schönheit zu lernen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel, wolltet Ihr euch die ganze Zeit mit Euren Fehlern und Schwächen befassen. Für jeden Einzelnen ist seine Lebenssituation so zugeschnitten, dass er auf dem schnellsten Wege das Optimum seiner Inkarnation ausschöpfen kann. Nur er muss es auch tun! Er muss die Forderungen des Lebens auch annehmen!

Sicher, Geschwister, Ihr wisst, dass es die Liebe Gottes ist, die euch ständig neue Chancen und Wiederholungsleben gibt. Aber das kann doch nicht im Sinn derer sein die einmal "Ja" gesagt haben, im Heilsplan zu wirken und in die Jüngerschaft Christi einzutreten. Ich setze nicht voraus, daß Ihr fehlerfrei seid, absolut nicht! Aber es entspricht nicht mehr eurer Stufe, an bereits erkannten und vergangenen Problemen festzuhalten.

 

Euer Blick muß auf euer absolut nächstes Umfeld gerichtet sein. Dieses Umfeld ist in erster Linie eure eigene Gedanken- und Gefühlswelt, in zweiter Linie die Hülle, die euch für diesen Planeten mitgegeben wurde und in dritter Linie euer persönliches Lebensumfeld. Und so lange sich in diesem Umfeld, Störungen und Disharmonien im engeren oder weiteren Sinne als Krankheit auswirken oder Lebensprobleme so kristallisiert werden, dass sie euch bewusst werden, so lange ist dort euer Einsatzbereich. Jedes Nichtverarbeiten verlängert die Situation und jede bewusste Annahme zieht die entsprechende geistige Unterstützung herbei.

 

Ich kann euch nicht mehr als bitten: Nehmt diese Worte tief in euch auf, bis sie euch grundsätzlich bewusst werden. Denn es darf nicht immer so deutlich zu Menschen gesprochen werden. Es ist eine Folge dieser Gnadenzeit, dort so deutlich werden zu dürfen, wo auch die geringste Chance besteht, verstanden zu werden.

 

Es wäre nun völlig verkehrt, wolltet Ihr euch eure Gefühls- und Gedankenwelt selbst diktieren. Damit arbeitet man nichts auf. Ihr müsst die in euch wach werdenden Gefühle und Gedanken sehr genau betrachten und in euch nachspüren, wo die Ursachen liegen. Könnt Ihr dann diese Ursachen lösen, so tut es! Könnt Ihr diese Ursachen nicht lösen, so lasst niemals zu, dass sich das eine oder andere negative Gefühl in euch festfrisst. Es würde sich so entwickeln, dass Ihr ihm nicht mehr Herr werdet. Dasselbe gilt für die Gedanken. Prüft genau, ob bestimmte Gedanken dazu tendieren zu Ohrwürmern zu werden und Ihr euch damit wie in einem Kreise dreht.

Umgekehrt könnt Ihr die beschriebene Gesetzmäßigkeit zum Positiven benutzen. Es ist eine Sache der Selbstdisziplin, positive und harmonische Gefühle so zu verstärken, bis sie zu einer unverlierbaren Lebenshaltung werden. Und nur aus dem positiven Empfinden heraus lassen sich Probleme meistern. Es ist bereits angesprochen worden, dass die Grundhaltung das absolute Vertrauen zum Vater sein muss. Ohne diese Grundhaltung können sich wahrhaft positive Gefühle nicht entwickeln. Das heißt nun nicht, daß jeder Mensch, dessen Urvertrauen intakt ist, unbedingt eure Gottesvorstellung haben muss. Das soll damit nicht ausgedrückt sein. Aber wenn jemand die Kultivierung seines Geistes nicht vorantreibt, dann stagniert er. Stagnation, das wisst Ihr, ist gleichbedeutend mit Fall. Entwicklung und Evolution ist ein kosmisches Grundprinzip, und wer stagniert, handelt gegen die kosmische Grundordnung. Gegebene Möglichkeiten werden nicht genutzt! Der betreffende Mensch wird dadurch automatisch ärmer an Gelegenheiten. Gewohnheiten, die abgebaut werden sollten, fressen sich so fest, und andere, die aufgebaut werden sollten, werden nicht geübt. In der Bibel wird dieser Zustand beschrieben als die Sünde die nicht vergeben werden kann, nicht etwa weil die Liebe des Vaters dazu nicht ausreichen würde, sondern weil dieser Lern- und Erfahrungsprozess eben nicht anders als durch Lernen und Erfahren vermittelt werden kann. Es ist eine Sache der Erarbeitung, die irgendwann geleistet werden muß.

 

Liebe Geschwister, Ihr kennt alle diesen Zustand: Gewisse Dinge erkennt man als positiv an, aber im Alltag sieht das Handeln nicht so aus. Warum ist das so? - Ganz einfach, weil der geistige Wert von diesen Menschen noch nicht in seiner ganzen Bedeutung erkannt wurde. Und daher werden von gegensätzlicher Seite immer wieder andere verlockende Dinge in ein Leben hineingespielt und so die Zielstrebigkeit gelähmt oder abgelenkt. Dabei ist es in keiner Weise gesetzmäßig, daß das Leben eines Menschen wellenförmig verläuft. Von der Rückführung her ist eigentlich eine geradlinige Rückkehr geplant. Es ist immer der Mensch selbst, der sich zurückstoßen läßt. Das positive Wollen gilt in der geistigen Welt nur dann als Wollen, wenn es bei der ersten Gelegenheit auch in die Tat umgesetzt wird.

 

Genauso solltet Ihr es mit dem Gebet halten: Das Gebet soll eine bewusste Kommunikation mit der höchsten euch erreichbaren Ebene sein. Es ist die Ebene in der Ihr leben werdet, wenn Ihr von dieser Erde abgetreten seid. Mit dieser Ebene könnt Ihr auch einen unbewussten Kontakt pflegen. Ihr empfangt von dort Impulse, die euch helfen, eure Seelenstruktur an die dort herrschenden Schwingungen anzugleichen. Es ist der Sinn und Zweck des menschlichen Lebens überhaupt, das zu leben, was in einem liegt und sich die nächste Stufe anzueignen.

 

Ihr spürt alle, daß eure derzeitige Ebene noch nicht diejenige ist, die Ihr gesucht habt. Sie ist nur ein Bruchstück dessen, und Ihr würdet eure Zeit vertun, wolltet Ihr euch darauf ausruhen. Wenn Ihr Erholung sucht, dann sucht sie im Eintauchen in die Schwingungsebene eurer Schutzgeister. Sie sind für euch da und für die Erfüllung eures Inkarnationsplanes verantwortlich. Überlasst Ihr euch Ihnen, so vermitteln sie euch alle notwendigen Elemente des seelisch-geistigen Aufbaues und zur Regeneration. Aber wie wollt Ihr euch Ihnen überlassen, wenn euer Denken und Fühlen nicht auf sie eingestellt ist? Ihr könnt nicht einfach sagen: "Ich überlasse mich jetzt in der Meditation meinem Schutzgeist" um dann zu erwarten, dass diese Verbindung zustande kommt. Wenn in eurem Innersten Gefühle der Angst, des Misstrauens, des Hasses oder des Zweifels herrschen, verbarrikadieren diese jeden Einfluss eures Schutzgeistes, der über das karmische Mindestmaß hinausgehen soll.

 

Ihr könnt nun fragen: "Wie empfinde ich die richtige Schwingungsebene?" Im Leben von ehrlich Suchenden gibt es immer Momente, wo diese sich einer geistigen Führung bewusst wurden. Verdeutlicht euch diese Empfindung und bittet darum, dass für einen kurzen Zeitraum alles Negative von euch entfernt wird, um besser in die Schwingung eures Schutzengels eintauchen zu können. Sicher wird Negatives, solange es nicht aufgearbeitet wurde, wieder auf euch zurückkommen. Ihr werdet aber gekräftigt und gereinigt, diesen Dingen anders begegnen können. Das ist genau das gleiche was ein Medium macht, bevor es in den Dienst geht. Es bittet darum, dass alles was im Wege steht, beiseite geschoben wird. Das ist eine Gnade, die im Heilsplan generell gilt, um überhaupt die Verbindung vom Niederen zum Höheren zu ermöglichen.

 

Wenn Ihr nach dem Gesagten mit euch selbst zu Rate geht, möge das Licht des heiligen Geistes eure Bereiche erhellen, auf dass Ihr erkennen könnt, wie Ihr seid und wie Ihr euch entwickeln sollt.

 

Gott zum Gruß und Jesu Heil.

 

 

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